Einen Tibet Terrier Welpen
oder einen Tibet Terrier Junghund kaufen?

Anregung, auf dieses Thema näher einzugehen, ist das immer noch vorhandene Vorurteil,
nur ein (möglichst junger Welpe) läßt sich problemlos integrieren.

Familie Grundmann, ein Rentnerehepaar aus der Nähe von Hamburg, entschied sich für den Kauf einer bereits dem Welpenalter entwachsenen Tibet Terrier Hündin. So kam es, daß KARA, eine weiße Hündin, zu dem Zeitpunkt 15 Monate alt, neue Hundealtern bekam.

Die durchweg positiven Erfahrungen, die sie mit unserer KARA machten, würden sie, wie mir versichert wurde, gern auch anderen Interessenten für einen älteren Tibbi übermitteln.

Ich möchte ein paar Argumente anführen, die Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung, ob Welpe oder Junghund hilfreich sein sollen.

Wie würden Sie vorgehen, wenn Sie die Absicht hätten, ein Kind zu adoptieren?
Die "Probleme", mit denen Sie konfrontiert werden, sind durchaus vergleichbar!

Der Aufwand, den Sie für einen Säugling aufbringen müssen, ist bekannterweise viel größer, als der für ein Kleinkind.

Hundebaby´s haben etwas dagegen, daß sie "gewindelt" werden.
Sie machen nach dem Schlaf die Augen auf und schon läuft "Wasser" aus dem Hund.
Sollten Sie Ihren Liebling schnell genug ins Freie gebracht haben, Glück gehabt,
für dieses Mal ist der Teppichboden trocken geblieben.

Falls Sie über längere Zeit die Wohnung verlassen müssen?
Zum Einkaufen und zum Arztbesuch nehmen Sie einen Säugling selbstverständlich mit,
während Sie arbeiten, sorgen andere Menschen dafür, daß es ihm in dieser Zeit an Nichts mangelt!
Keinesfalls würden Sie diesen, für längere Zeit unbeaufsichtigt allein in der Wohnung,
sich selbst überlassen.


Sie können sicher sein, ein Hund, 3 Monate alt, pinkelt im Freien.
Er tut es auch, wenn er an der Leine geführt wird.

Ein Hund mit 6 Monaten hat den Zahnwechsel vollzogen.
Er wird aufhören, mit den bisher nadelspitzen Zähnendes Milchgebisses, alle erreichbaren Gegenstände (Ihr Kleinkind eingeschlossen), zu benagen.


Ein Hund mit 9 Monaten hat bereits gelernt, was für ihn alles "Pfui" ist.

Er hat bis dahin aber auch gelernt, seinen Platz in der Rangordnung des Züchters zu akzeptieren.
Er wird es, selbst wenn er älter als 1 Jahr ist, tolerieren, daß Sie zu Hause der Boß sind und sich problemloß in Ihre "Rangordnung" einordnen.


Das Argument, ein bereits dem Welpenalter entwachsener Tibbi würde sich schlechter eingewöhnen, kann ich nicht nachvollziehen.
Die Käufer unserer Junghunde versicherten alle, daß sie damit keine Probleme hatten.
Die Integration in die neuen Umgebung ging stets schneller, als es erfahrungsgemäß bei einem Welpen der Fall ist.

Die möglichst frühe Abgabe der Welpen bei den Hundevermehrern schafft Platz für die neuen Welpen.
Alle zusätzlichen Kosten, z. B. für die 2. Impfung, weitere Entwurmungen, erhöhter Futterbedarf, etc. etc.,
werden eingespart.

Für Sie bringt der Kauf eines Junghundes zusätzliche Vorteile.
Sie erkennen Fehler und Mängel, die beim Welpen erst mit zunehmenden Alter sichtbar werden.

Zu nennen wären da:
Größenwachstum,
Gebißstellung und Vollzahnigkeit im Erwachsenengebiß,
Haartextur,
vollständige und korrekte Pigmentierung,
Wesen des Hundes.

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